Marla's philosophy of life is that she might die at any moment. The tragedy, she said, was that she didn't.
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meine kleine insel
ich danke dir
3.9.06 22:19


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immer wieder werfe ich den blick aus dem fenser, der himmel präsentiert sich in seinem melancholischsten grau, das einzig schöne war der heutige sonnenaufgang. wirklich sehr hübsch haben die wolken und der blassblaue himmel mit den leichten strahlen der aufgehenden sonne harmoniert. nunja, das war alles auf dem weg zur schule. nur wenige minuten später war ich gezwungen, dieses gebäude zu betreten, wo mich der erste weg (welch eine überraschung) zu klo führte. es scheint wirklich eine blasenentzündung oder etwas ähnliches zu sein. in der nacht war ich glücklich, zwei stunden durchschlafen zu können, ohne dem bad einen besuch abstatten zu müssen. in der schule waren es mit mühe und not 45 minuten. jede sich ergebende pause musste ich diese von stunde zu stunde hässlicher werdenden toiletten betreten, um unter schmerzen das gefühl einer vollen blase für die nächsten minuten loszuwerden. während ich die treppen wieder hinauf gehe, umrahmt von grauen wänden, wird mir wieder deutlich, wie sich alles gewandelt hat, doch entgegen eines guten rates kann ich die posiiven gedanken nicht richtig fassen und ich bin völlig versunken im oberstufentrakt angekommen. verwirrt und wie nach einem traum, aus dem man nicht aufwachen will. ich mache mich auf die suche nach menschen, die mit mir unterricht haben, um meinen raum nicht zu verfehlen, meistens habe ich glück. wieder in der stunde angekommen wandert mein blick erneut zum fenster, findet aber keinen festen punkt, den er länger betrachten müsste und schaut in die gesichter der so verschiedenen kursmitglieder. anhand der sitzplätze erkennt man, wer zusammengehört, erkennt grundsetzlich kleine gruppenstrukuren, etwas erfreuliches, denn in den seltensten fällen fallen einzelpersonen auf. aber es ist nicht zu leugnen, dass es hier nur von einzelkämpfern wimmelt.
einige sind während der stunden in gespräche vertieft, einige andere beteiligen sich akiv, und doch hat es den anschein, dass die meisten apathisch vor sich hin schauen, etwas malen, schreiben oder mitder stirn auf dem tisch einfach nur dösen.
das interessante ist paradoxer weise, dass es niemanden interessiert. weder die lehrer kümmern sich darum, solange ihr unterricht nicht zu massig gestört wir, noch kümmern sich die schüler umeinander.
es gelangt wieder an den punkt des alleinseins in einem raum voller menschen. es ist dabei fast völlig irrelevant, wer nun diesen alltag mit dir teilt, doch letztlich sind alle mit sich selbst beschäftigt, sie alle jagen ihren eigenen problemen nach, suchen nach ursprüngen, lösungen oder versinken darin, weil ihnen alles das gefühl gibt, in ihrem labyrinth den weg zum ausgang verloren zu haben. der schlüssel für die seitentür, der sonst immer irgendwo verborgen war, hat sich aus dem staub gemacht.
mncher stellt fest, wie hoch er auf der leiter geklettert ist, wenn er hinunterschaut, ist sich nicht sicher, ob er überhaupt noch schwindelfrei ist. vielleicht auch schon zu viel erreicht? zu sebstsicher geworden, dass alles machbar ist, um dann festzustellen, das die anforderungen einen doch letztlich überfordern können?
letztlich wird sich bald herausstellen, wer sich während des drahtseilaktes noch behaupten kann, wer ein netz mit doppeltem boden spannen konnte und wer mit voller wucht auf den boden prallt.
all das schießt mir durch den kopf, während ich eigentlich dem unterricht folgen sollte. also ringe ich mich dazu durch und hebe abwesend meine hand...
5.9.06 17:04


Die Kinder werden weiter gequält
Sie kriegen beigebracht was zählt
Meine Generation zum Sterben bereit
Die meisten tun mir nicht mal leid
Diese Lichter da draußen ziehen mich nicht an
Weder gestern noch heute oder irgendwann
Ich wetz das Messer und putz meinen Degen
Gegen den Rest der Welt
Na meinetwegen

Doch der Wecker tickt
Und er flüstert in mein Ohr:
"Raus aus diesem Chaos
Wir haben noch so viel vor"
Und was früher alles war
Ist heute nur noch blablabla

Sie sagen "tu dies und tu das
Lass das sein und iss das"
Man ist schlimmer dran wenn man was verpasst
Wenn man wartet bis man aufgibt
Oder darauf, dass jemand draufgeht
Hinter uns ein Feld aus Trümmern
Das uns jetzt nicht mehr stört
Ich würde gern noch ein bisschen bleiben
Alle Ich würde gern noch ein bisschen mit euch leiden

Doch der Wecker tickt
Und er flüstert in mein Ohr:
"Raus aus diesem Chaos
Wir haben noch so viel vor"
Und was früher alles war
Ist heute nur noch blablabla

Und gegen Wut und Selbstmitleid
hilft auch jetzt kein Pflasterstein
Wie gemein, wie gemein

Doch der Wecker tickt
Und er flüstert in mein Ohr:
"Raus aus diesem Chaos
Wir haben noch so viel vor"
Und was früher alles war
Ist heute nur noch blablabla
Alles was ist
Alles was war
Wir sind immer noch hier
Wir sind immer noch da.
5.9.06 17:55


wir sind auf der suche
es ist nich immer leicht
es ist der schrei nach freiheit,
der bis in den himmel reicht
mach die augen auf
und denk,
es könnte schlimmer kommen
egal was war,
es bleibt ein teil deiner erinnerung
6.9.06 12:45


DANKE
6.9.06 19:45


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